Presseberichte

27.11.2002 Schwäbische Zeitung

>Dirksen hat das Segeln losgelöst von Raum und Zeit, manchmal sogar von Wasser und Wind.<  (Ruth Estrid Stoll)

 

13.03.2006 Schwäbische Zeitung

>Wellen und Himmel scheinen ineinander überzugehen, die farbigen Segel setzen zusätzliche Akzente. In einem gerade noch gebändigten Rausch von Farben ... bewegt sich ein Schiff, dessen Konturen gerade noch zu ahnen sind. Wasser und Himmel werden eins in diesem expressiv gemalten Bild, das thematisch dem Impressionismus verwandt ist. Auf anderen Bildern verselbständigen sich die geschwungenen Linien der Boote, die Dreiecke der Segel zum freien Spiel mit den geometrischen Formen.< (Helmut Voith)

 

09.04.2008 Südkurier

>Bei ... Arno Dirksen ... sind es expressive Farb- und Formsetzungen mariner Motive, die nicht vordergründige Stimmungen simulieren wollen, sondern es sind Bilder, die ausschnitthaft einen flüchtigen Augenblick skizzieren, bei dem man den Übergang in einen nächsten Zustand zu spüren meint.
... Auch bei weiteren Arbeiten besticht die expressive Malweise, mit der Arno Dirksen dem schönen und gefälligen Bild aus dem Weg geht … Damit entziehen sich seine Bilder auch einer geschönten Darstellung, die dem malerischen Duktus im spontanem Schaffensprozess wie der farblichen Differenzierung Vorrangstellung einräumt.
... Er strebte von Anfang an keine lineare Entwicklung an, so dass Abstraktionen auf verschiedenen Ebenen neben realistischen Wendungen in seinen Bildern auszumachen sind, die er für bewegte Impressionen aufgreift.< (Franz Josef Lay)

 

Nov./Dez.2010 Kulturmagazin Bodensee Nr. 90

>Als aktiver Segler vermittelt Arno Dirksen authentisch Segelsport-motive
unterschiedlicher Bootsklassen. Allerdings illustriert und dokumentiert er dabei nicht real vorgefallene Regattasituationen. Vielmehr generalisiert er, verweist auf Typisches. Darüber hinaus vermitteln seine Bilder etwas noch Grundsätzlicheres: die risikohafte Auseinandersetzung mit den Naturgewalten Wetter und Wasser, Wind und Wellen. Symbolisch stehen Segel und Boote für Daseinsbewältigung überhaupt.< (Klaus Karsten)

 

20.10.2010 Südkurier

>… Die vielfachen Überlagerungen erzählen ihre eigenen Geschichten und geben Raum für Assoziationen.“ Und zwar auch jenen, die mit dem Segelsport an sich nichts am Hut haben. Das muss einfach Kunst sein!...< (Sylvia Floetemeyer )

 

03.12.2011 Kreiszeitung Böblinger Bote

>Beim Betrachter lösen die Arbeiten das Gefühl unmittelbarer Teilnahme aus – kurz gesagt: ein „Mittendrin-Gefühl“. Die wortspielerischen Bildtitel verleihen den Motiven mit Anleihen aus der Seglersprache eine noch tiefere Ebene. „Tuchfühlung“ nennt er zum Beispiel eine vor Bewegung und Farben nur so strotzende Momentaufnahme einer Regatta,bei der sich mehrere Boote mit dem jeweiligen Segeltuch zu berühren scheinen. < (Eddie Langer)

 

14.06.2012 Ostfriesischer Kurier

>Segelbilder jenseits aller weiß-blauen Küstenklischees im Foyer des Auricher
Kreishauses< (Rainer Müller-Gummels)

 

12.07.2012 Borkumer Zeitung

>Ein Maler durchpulst von der Magie des Augenblicks
...„Die Malerei ist eine Kunst. Und die Kunst ist kein zweckloses Schaffen der Dinge, die im Leben zerfließen, sondern eine Macht, die zweckvoll ist und der Entwicklung und Verfeinerung der menschlichen Seele dienen muss“, sagte der russische Maler und Hauptvertreter der abstrakten Kunst, Wassily Kandinsky, über das Geistige in der Kunst, das der Beschauer im malerischen Werk Arno Dirksens auf tief beeindruckende Weise zu finden vermag.< (Ellen Ruhnau)